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| | | | | Qualifizierung Im Rahmen von INCLUSION wurden bzw. werden 5 Integrationsmaßnahmen als Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte mit jeweils 20 Teilnehmern und Teilnehmerinnen von verschiedenen operativen Partnern durchgeführt:
Teilprojekt Nr. 4: „Mark Brandenburg Integrativ (I)” von SYSTEMDATA AG in Oranienburg Teilprojekt Nr. 5: „E-commerce - Netzwerke und Selbstständigkeit im Internet” von Tertia/GFA in Brandenburg (Havel) Teilprojekt Nr. 6: „Mark Brandenburg Integrativ (II)” von SYSTEMDATA AG in Oranienburg. Teilprojekt Nr. 7: „Aufbau eines Servicepools für das exportorientierte Wirtschaftspotential im Brandenburger Wirtschaftsraum für Migranten und deutsche Teilnehmer” von BAG Servicepool AG in Potsdam. Teilprojekt Nr. 8: „Anpassungsqualifizierung in sozialpflegerischen Diensten für ältere arbeitsfähige Immigranten und Integration ins Erwerbsleben” von BBAG e.V. in Brandenburg (Havel)
| | | TeilnehmerInnen des Qualifizierungsprojektes der BAG Servicepool AG |
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Die konzeptionell ähnliche Herangehensweise in den genannten Teilprojekten war von grundsätzlicher Bedeutung für das Gesamtprojekt, da während der befristeten Arbeitsverhältnisse primär Schlüsselqualifikationen und soziale Kompetenzen im Mittelpunkt standen. Dadurch wird auch eine gewisse Vergleichbarkeit der Projekte trotz unterschiedlicher Projektinhalte ermöglicht. Die praktische Arbeit und Beschäftigung dient der Verbesserung der berufsrelevanten Kommunikation, der Ausprägung von Teamfähigkeit und dem Kennenlernen der Anforderungen des betrieblichen Alltags. Berufszielfindung, Berufswegeplanung und betriebliche Erprobung werden in der Projektarbeit zur Realisierung des übergreifenden Zieles - die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Integration - als Einheit gestaltet. Die Projekte waren strukturiert in 50 Prozent Qualifizierung und 50 Prozent praktische Arbeit. Diese Proportion hat sich als Mittel arbeitsmarktlicher Integration bewährt.

| TeilnehmerInnen des Teilprojekts “Mark Brandenburg Integrativ” in Oranienburg |
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Die theoretische Qualifizierung durch die Teilprojektträger und die praktische Arbeit und Beschäftigung in kompetenten Fachfirmen erfolgte in alternierenden Zyklen. Parallel dazu erfolgten jeweils intensive sozialpädagogische Betreuung und Konfliktmanagement. Die zu Projektbeginn vorgenommene Berufswegeplanung wurde im ständigen Dialog mit den TeilnehmerInnen, Dozenten und Praktikumsfirmen präzisiert. In der berufspraktischen Arbeit waren die Migrantinnen und Migranten bei kompetenten Fachfirmen des gewerblichen Arbeitsmarktes, darüber hinaus bei Organisationen und Institutionen der Landkreise Oberhavel und Havelland, in Potsdam, Brandenburg und Berlin beschäftigt. Der Einsatz der Projektteilnehmer erfolgte alternativ im bisherigen Berufsfeld, soweit die Berufsbranche und die Qualifizierung des Teilnehmers bzw. der Teilnehmerin begründet Vermittlungschancen erwarten ließ, oder aber in Betrieben, die durch qualifizierte Anleitung und Erprobung bzw. durch qualifiziertes Training eine berufliche Umorientierung in den Branchen Außenwirtschaft/-handel, E-Commerce und Altenpflege/Soziale Dienste unterstützten. Nach bisherigen Erfahrungen im Projektverlauf kann unter den Bedingungen einer hohen Arbeitslosigkeit eine berufliche Integration nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, die berufliche Qualifikation und Kompetenz der TeilnehmerInnen mit den Anforderungen des potentiellen Arbeitgebers passgenau in Übereinstimmung zu bringen. Dabei hat ein fachsprachlicher Deutschunterricht mit Modulen zur Vertiefung allgemeinsprachlicher und grammatikalischer Kenntnisse eine unbedingte Schlüsselstellung beim Gelingen von beruflicher und sozialer Integration.Annerose Poleschner | | | zurück | |
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 | © BBAG e.V. | letzte Aktualisierung: 18.03.2006 |
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