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| | | | | MigrantInnentreffen | 
| | Initiatoren und Unterzeichner des Memorandums „Zuwanderung und Integration in den neuen Bundesländern” beim Bundespräsidenten Wolfgang Thierse. Foto: Deutscher Bundestag |
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Die Idee zu einer Initiative zur landesweiten Vernetzung von Migranten entstand im Zusammenhang mit der Diskussion über das Memorandum „Zuwanderung und Integration in den neuen Bundesländern”, zu dessen Mitunterzeichnern die BBAG gehört. Im Vorfeld eines Gespräches über dieses Memorandum mit dem Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse einigten sich die vier brandenburgischen Vertreter auf die Vorbereitung eines ersten landesweiten MigrantInnentreffens. Das 1. Brandenburgische MigrantInnentreffen fand am Sonnabend, den 23. August 2003, im Hause der BBAG in Potsdam statt. An dem Treffen, das von Frau Margret Schlüter, Staatssekretärin im MASGF, und Almuth Berger, Ausländerbeauftragte des Landes Brandenburg, eröffnet wurde, nahmen 72 Zuwanderinnen und Zuwanderer und Vertreter von Migrantenorganisationen aus mehreren Städten und Kreisen des Landes teil. Das Treffen wurde veranstaltet vom Projekt INCLUSION der Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft (BBAG) in Kooperation mit der Ausländerbeauftragten des Landes, der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte des Landes Brandenburg (AGAB) und dem Projekt FAZIT. Die Teilnehmer diskutierten Fragen der Selbstorganisation von Migranten, der politischen Mitbestimmung sowie der sprachlichen, sozialen und kulturellen Integration. Sie verabschiedeten zum Abschluss eine gemeinsame Erklärung, in der sie Forderungen an die Landes- und Kommunalpolitik richten, aber auch die Migrantinnen und Migranten selbst zu aktiver Mitwirkung bei der Gestaltung der zivilgesellschaftlichen Prozesse aufrufen. Das Treffen ist, wie beabsichtigt, keine einmalige Sache geblieben, sondern der Beginn eines Prozesses, der zur Verbesserung der Integrationsarbeit im Lande beitragen wird. Am 19. Februar 2004 fand wiederum in der BBAG das 2. Brandenburger MigrantInnentreffen zum Schwerpunkt-Thema Flüchtlinge statt. Mehrere im Land aktive Flüchtlingsselbsthilfegruppen berichteten über ihre Arbeit, ihre Probleme und Perspektiven. 
| | Robin Kendon, Vorsitzender des Ausländerbeirates Frankfurt (Oder), beim 1. Brandenburger MigrantInnentreffen. | |
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Zum dritten Treffen lud am 28. April 2004 der Präsident des Brandenburgischen Landtags Dr. Herbert Knoblich ein. Die Vorsitzenden von drei Landtagsausschüssen sowie mehrere Abgeordnete versuchten, Antworten der Landespolitik auf die Fragen und Probleme der Migranten zu finden. Dabei wurde deutlich, dass es für manchen erst der Beginn eines Kennenlernprozesses war. Aus der Vorbereitungsgruppe für das Treffen ist inzwischen eine regelmäßige Koordinierungsrunde zwischen Migrantenvertretern, freien Trägern und der Ausländerbeauftragten geworden. Zu dem in der Arbeitsgruppe 1 des 1. MigrantInnentreffens geäußertem Wunsch nach Qualifizierung von engagierten Migranten und Ausländerbeiräten tagte schon mehrfach eine spezielle Arbeitsgruppe und entwickelte erste Angebote. Zwei zusätzliche Migrantenvertreter wurden aufgrund der Initiative des MigrantInnentreffens in den Landesintegrationsbeirat berufen. Kilian Kindelberger | | | zurück
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© BBAG e.V. | letzte Aktualisierung: 18.03.2006 |
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